20.08.2018 | Aktuelles
6. Sitzung der Fachgruppe "Kommunale Mobilitätskonzepte"
Thema/Fragestellung:
Wohin mit dem ganzen Blech?
Zum schwierigen Umgang mit dem ruhenden Verkehr in unseren Städten!
In der Fachöffentlichkeit gehört ein umfassendes Parkraummanagement zu den wichtigsten Bausteinen einer gesamtstädtischen Strategie zur Förderung nachhaltiger Mobilität. Über Art, Umfang und Verortung des Angebots, über Wegweisung und Kosten können Kommunen aktiv Parkraumsuchverkehre steuern und die Verkehrsmittelwahl beeinflussen. Sie tragen damit bestenfalls zu einem Zugewinn an Raum für andere Verkehrsmittel und zur Reduzierung der Schadstoffbelastungen in den Innenstädten bei.
Als restriktiver Ansatz stoßen die Aufstellung und insbesondere die Umsetzung von Parkraummanagement-Konzepten aber häufig auf Widerstände bei Politik und Öffentlichkeit. Werden Parkplätze zugunsten anderer Nutzungen zurückgebaut oder Parkgebühren erhöht, sind Widerstände programmiert. Stehen dann noch Kommunalwahlen vor der Tür, lassen mutige politische Entscheidungen auf sich warten.
Das Deutsche Institut für Urbanistik (difu) hat 2016 eine Studie vorgelegt, in der Nutzen und Effekte von Parkraumbewirtschaftung herausgearbeitet wurden. Frau Hertel (difu) bringt zentrale Erkenntnisse und Argumentationshilfen ins Fachgruppentreffen ein. Sie wird zudem erste Ergebnisse aus einer Studie vortragen, die gerade in Kooperation mit der die AGORA Verkehrswende entsteht. Dabei liegt der Fokus auf der Frage, wie man die Politik für ein entschlossenes Vorgehen in Sachen Parkraum gewinnen kann.
Marcel Vreden (VRR) stellt die Strategie des VRR beim Thema Park & Ride an SPNV-Stationen, einem wichtigen Baustein der Intermodalität, dar.
Dem schließt sich ein Block mit Erfahrungsberichten aus einigen unserer Mitgliedskommunen an, mit dem wir in einen Austausch zu Problemen und Lösungsansätzen einsteigen.
Weitere Beiträge
27.04.2026 | Aktuelles
Stadt Lohmar: Deutliche CO₂‑Einsparungen dank E‑Mobilität und Carsharing
Die Stadt Lohmar hat durch den Einsatz von Elektrofahrzeugen im städtischen Fuhrpark seit 2023 rund 7,8 Tonnen CO₂ eingespart.
24.04.2026 | Aktuelles
NRW geht los: Diese zwölf NRW-Kommunen machen den „Fußverkehrs-Check 2026“
Zwölf Mitglieder machen in diesem Jahr den Fußverkehrs-Check. Jetzt überreichte der Landesminister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Oliver Krischer ihnen eine Teilnahme-Urkunde. Wer dieses Jahr den Fußverkehrs-Check macht, lesen Sie in unserer Pressemitteilung vom 24. April 2026.
23.04.2026 | Aktuelles
Für mehr Sicherheit im Quartier: Köln ordnet Straßenraum neu
Mit dem Ansatz "Parken im Veedel" rückt die Stadt Köln bewusst die Neuordnung des Straßenraumes in den Mittelpunkt. Ziel der Maßnahmen ist es, Sichtverhältnisse, Durchfahrten sowie Lieferflächen zu schaffen und die Parkplatznachfrage stärker zu steuern.


