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03.04.2025 | Aktuelles

Anreize für nachhaltiges Mobilitätsverhalten

Die Alltagsmobilität in Deutschland beruht größtenteils auf motorisiertem Individualverkehr, der mit hohen Treibhausgasemissionen einhergeht. Um die Klimaziele im Verkehrssektor zu erreichen, sind einerseits technische Innovationen, ordnungsrechtliche Maßnahmen und passende Infrastruktur notwendig. Andererseits braucht es aber auch Verhaltensänderungen, damit die angebotenen Alternativen genutzt werden.

Das Umweltbundesamt  (UBA) hat im letzten Jahr eine kleine Broschüre herausgegeben, welche Erfahrungen aus der Praxis zum Einsatz materieller, immaterieller und spielerischer Anreize untersucht hat. 

Im Rahmen des Forschungsvorhabens „Finanzielle und immaterielle Anreize zur Änderung des Mobilitätsverhaltens“ (FKZ 3722581010) wurden internationale Mobilitätsprojekte untersucht, deren Ziel es war, nachhaltige Mobilität in Städten und Gemeinden zu fördern. Insgesamt werden 12 Fallbeispiele vorgestellt, welche aufgrund ihres innovativen Charakters ausgewählt wurden.

Die Hintergrundinformationen stammen aus Expert*innen-Interviews mit an der Umsetzung beteiligten Personen. Dabei wurden Einschätzungen zu Wirkungen, Kosten, Ressourcen, förderlichen und hinderlichen Rahmenbedingungen, sowie zur zukünftigen Weiterentwicklung und Replizierbarkeit abgefragt. Die Ergebnisse werden entlang der primären Ziele der Mobilitätsprojekte präsentiert:

  • der Förderung des Fuß- und Radverkehrs („aktive Mobilität“),
  • der Förderung des öffentlichen Verkehrs,
  • der Reduzierung von Pkw-Bestand und dessen Nutzung.

Es werden jeweils die wichtigsten Erkenntnisse aus der Umsetzung der Projekte zusammengefasst und Schlussfolgerungen abgeleitet.


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