28.05.2025 | Aktuelles
Mobilität im ländlichen Raum: Praktische Hilfestellung erschienen
Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) hat Ende Mai 2025 den praxisbezogenen Handlungsleitfaden „Nachhaltig mobil in ländlichen Räumen“ veröffentlicht. Er ist Ergebnis einer Studie, die gemeinsam von der Planersocietät und dem Wuppertal Institut umgesetzt wurde. Ziel des Projektes war es, Wege aufzuzeigen, wie Mobilität in ländlichen Räumen nachhaltiger gestaltet werden kann. Im Fokus standen dabei die Rolle individueller Mobilität, der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) sowie neue Mobilitätsangebote. Ein zentraler Lösungsansatz des Projekts ist die Förderung inter- und multimodaler Fortbewegungsmöglichkeiten, die verschiedene Verkehrsmittel sinnvoll miteinander verknüpfen.
Werkzeugkasten für nachhaltige Mobilität
Der Handlungsleitfaden stellt zunächst einen Werkzeugkasten für nachhaltige Mobilität in ländlichen Regionen vor, der sich an elf Praxisbeispielen orientiert. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die Abhängigkeit vom privaten Pkw reduziert werden kann. Er enthält erfolgreich umgesetzte Praxisbeispiele aus verschiedenen Regionen Deutschlands, z.B. Plusbuslinien, Bedarfsverkehre, Shuttles, Bürgerbusse, Car- oder Fahrradsharing.
Handlungsmöglichkeiten für Kommunen
Ergänzend zur Analyse der Praxisbeispiele wurde im Rahmen der Projektzeit ein Fachworkshop durchgeführt. Die dort erarbeiteten Erkenntnisse flossen in konkrete Handlungsmöglichkeiten auf lokaler und regionaler Ebene ein. Ein anschließender Ausblick plädiert unter anderem für skalierbare Mobilitätslösungen, die kontinuierlich und schrittweise ausgeweitet werden können, sowie für einen engen Austausch von Erfahrungswerten und die Bildung von Netzwerken und Koordinierungsstellen auf übergeordneter Ebene.
Zielführend ist laut Leidfaden die Kombination aus aufeinander aufbauenden Mobilitätsangeboten.
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