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18.05.2018 | Aktuelles

Fachaustausch "CarSharing kreisweit umsetzen"

Welche Funktion können Kreise oder das Regionalmanagement übernehmen, um ein adäquates CarSharing-Angebot in der Region zu schaffen? Um diese Frage ging es beim Fachaustausch "CarSharing kreisweit umsetzen" der Koordinierungsstelle Ostwestfalen-Lippe und der Koordinierungsstelle Westfalen. Insbesondere im ländlichen Raum ist es meist schwierig, ein attraktives CarSharing-Angebot aufzubauen. Zwar gibt es immer mehr Unternehmen, die Lösungen auch für dünnbesiedelte Bereiche entwickeln, die Gewinnung von Ankerkunden, die für eine Grundauslastung der Fahrzeuge sorgen, gestaltet sich jedoch häufig als Herausforderung.

Die Region Hannover stellte ihr Projekt vor, in dem durch eine erfolgreiche Ausschreibung bereits mehrere CarSharing-Anbieter gefunden werden konnten. Vor allem die praxisnahen Informationen zur rechtssicheren Ausschreibung konnte den Teilnehmenden weiterhelfen.

Praktische Erfahrungen mit der Einführung von CarSharing hat auch der Kreis Herford, dessen Projekt zum Corporate CarSharing nun gestartet ist. Den Mitarbeitenden und auch den Bürgerinnen und Bürgern stehen nun mehrere CarSharing-Fahrzeuge zur Verfügung. Die Teilnehmenden diskutierten hier ebenfalls wie Hindernisse bewältigt werden können.

Auch Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und Neukundenwerbung sind wesentliche Faktoren, damit sich CarSharing-Angebote im öffentlichen Raum erfolgreich etablieren können. Häufig kann die Möglichkeit zum unverbindlichen Ausprobieren den Einstieg für Bürgerinnen und Bürger erleichtern. Im Rahmen von Veranstaltungen können darüber hinaus auch noch weitere Aspekte der umweltfreundlichen Mobilität aufgegriffen werden. Besonders günstig ist die Situation, wenn in kreisangehörigen Kommunen bereits einzelne Angebote bestehen und der Kreis als Multiplikator und kreisweiter Koordinator das CarSharing aktiv unterstützen kann, wie bspw. im Kreis Warendorf oder in den Kreisen Paderborn und Höxter.


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