29.09.2017 | Aktuelles
Sitzung der Fachgruppe "Kinder und Jugendliche"
Im Fokus des Fachgruppen-Treffens am 28.09.2017 in Detmold stand das Thema der sicheren Schulwege, um Kinder zu motivieren zu Fuß zur Schule zu gehen.
Die Teilnehmer stellten vor, welche Maßnahmen bereits ergriffen wurden, um Elterntaxis zu reduzieren und berichteten von Hürden und Erfolgsfaktoren bei der Umsetzung und Durchführung. Sei es der Walking Bus in Nieheim, das Verkehrszähmer-Programm in Bustedt oder Elternhaltestellen in Bielefeld, wichtig ist eine gute Zusammenarbeit zwischen Kommune/Kreis, Schule und Polizei. Darüber hinaus ist es ratsam weitere wichtige Multiplikatoren zu gewinnen, um das Projekt erfolgsversprechend zu etablieren und darüber hinaus das Thema der sicheren Mobilität von Kindern in den Unterricht, Elternabende etc. einzubinden.
Frau Hüls, vom Planungsbüro Stadtkinder aus Dortmund stellte vor, wie die Methode „Kinderstreifzüge“, für die Gestaltung von Schul- und Freizeitwegen genutzt werden kann: Kinder und Jugendliche „streifen“ in Kleingruppen durch das Quartier und zeigen auf, welche Wege genutzt, wo Gefahren und Probleme gesehen werden, was besonders positiv wahrgenommen wird etc. Die Kinder werden somit zu Experten und zeigen ihre tatsächlichen Spiel- und Aufenthaltsorte in der Stadt. Diese Form der Beteiligung bietet die Möglichkeit ein authentisches Bild bei der Bestandsaufnahme zu erhalten. Die Kommune erhält so differenzierte Einblicke in Wegebeziehungen und die Belange und Interessen der Kinder (Stichwort: Bedarfsgerechte Planung). Die ermittelten Gefahrenpunkte können entschärft, Wegebeziehungen optimiert und so die Schulwege sicherer und attraktiver gestaltet werden.
Die Teilnehmer*innen diskutieren Maßnahmen, um Elterntaxis zu reduzieren und Schulwege sicherer zu gestalten.
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