04.12.2015 | Aktuelles
FGSV: Genderbelange im Verkehrswesen
Der Foliensatz "Genderbelange im Verkehrswesen" ist ein Angebot (Handreichung), um das Thema Gender Mainstreaming im Verkehrswesen in der Lehre an den Hochschulen, aber auch in der Planungspraxis, stärker zu verankern.
Den Studierenden sollen die theoretischen Grundlagen, empirischen Erkenntnisse und methodischen Herangehensweisen im Bereich Gender Mainstreaming im Verkehrswesen vermittelt werden. Ziel ist es, die Bedeutung der Kategorien Geschlecht und Alter, aber auch anderer gesellschaftlicher Differenzierungen wie Schicht, Ethnie, Mobilitätseinschränkungen für die Verkehrsplanung zu erkennen und in der späteren Berufspraxis stärker zu berücksichtigen.
Der gesamte Foliensatz umfasst eine Einführung (Begriffe, Grundannahmen, Mobilitätskennziffern, Anforderungen), verschiedene thematische Module wie "Mobil im Quartier" (Nahmobilität), "Beteiligungsverfahren", die einzelnen Verkehrsmittel MIV, ÖPNV und Fahrrad sowie Anforderungen spezifischer Nutzungsgruppen (Kinder und Jugendliche, Menschen mit Mobilitätseinschränkungen).
Die einzelnen Foliensätze haben einen Umfang von 15-25 Folien. Jeder Foliensatz enthält weiterführende Literatur zum Thema. Den einzelnen thematischen Modulen sind Beispiel-Module zugeordnet, die die Berücksichtigung der Genderbelange anhand praktischer Beispiele verdeutlichen.
Der Foliensatz ist vom AK 1.1.1 "Gender und Mobilität" (Leitung: Juliane Krause) erarbeitet worden.
Nähere Informationen dazu finden Sie hier.
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