13.01.2026 | Aktuelles
Verkehrssicherheitsaktionen: Förderbedarf noch bis Ende Januar anmelden
Wie sicher sich Menschen im Straßenverkehr fühlen, hängt von vielen Faktoren ab: Wie sind Wege und Plätze gestaltet? Auf welche Art können sich die Menschen fortbewegen? In welcher körperlichen Verfassung befinden sie sich? Durch Aktionen, Veranstaltungen oder Infomaterialien können Kommunen das Sicherheitsgefühl stärken und für das Thema Verkehrssicherheit sensibilisieren.
Das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW (MUNV) unterstützt die Kommunen jedes Jahr mit einer finanzielle Förderung von Verkehrssicherheitsaktionen. Bis Ende Januar können kommunale Mitarbeitende ihre voraussichtlichen Bedarfe sowie den Verwendungszweck formlos an die jeweils zuständige Bezirksregierung melden.
Gefördert werden 80 Prozent der Ausgaben. Der kommunale Eigenanteil von 20 Prozent kann durch Fremdmittel, wie etwa Sponsorengelder, finanziert werden.

(Smilla Dankert | Zukunftsnetz Mobilität NRW)
Was ist zu beachten?
Da es keine Förderrichtlinie gibt, können Kommunen bei der Durchführung ihrer Aktionen kreativ werden. Es gilt lediglich zu beachten:
- Vorhaben, die aus konkreten Förderrichtlinien gefördert werden können, werden nicht finanziert. Zu solchen Förderrichtlinien gehören etwa die Förderung der vernetzten Mobilität und des Mobilitätsmanagement (FöRi-MM) oder die Förderrichtlinie Nahmobilität (FöRi-Nah).
- Die förderfähigen Maßnahmen müssen einen Bezug zur Nahmobilität (Fuß- und Radverkehr) haben.
- Investive Maßnahmen oder Personalausgaben werden nicht gefördert.
- Give-Aways werden nicht für sich, sondern nur im Rahmen von Aktionen oder Veranstaltungen gefördert. Die Kosten der Give-Aways sollten im Verhältnis (maximal 25 Prozent) zu den Gesamtkosten der Veranstaltung stehen. Für die Berechnung können auch Personalkosten oder fiktive Mieten angesetzt werden.
Andere Kommunen machen es vor
Einige Ideen und Beispiele, wie verschiedene Verkehrssicherheitsaktionen aussehen können, haben wir Ihnen hier zum Download zusammengestellt. Die Sammlung enthält darüber hinaus Kontakte zu Kommunen, die bereits erfolgreich Verkehrssicherheitsaktionen durchgeführt haben und Ihnen gerne mit Tipps und Tricks zu Seite stehen.
Ihr Interesse ist geweckt und sie möchten eine Verkehrssicherheitsaktion durchführen? Kommen Sie gerne auf uns zu oder melden Sie Ihren Bedarf direkt bei der zuständigen Bezirksregierung an.
Wir wünschen viel Erfolg!
Kontakt
Berenike Feldhoff
Beratung in Westfalen-Lippe
(0251) 4888 1725
b.feldhoff@nwl-info.deSara Klemm
Beratung im Rheinland
(0221) 20808 768
sara.klemm@gorheinland.comFabian Marks
Beratung in Rhein-Ruhr
(0209) 1584 348
fabian.marks@vrr.deVerkehrssicherheit: So unterstützen wir Sie
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