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17.01.2019 | Aktuelles

Große Resonanz auf Infoveranstaltung Mobilstationen

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(Foto: NVR GmbH/Smilla Dankert)

 

Der Nahverkehr Rheinland (NVR) und seine politischen Gremien sind sich einig, die Vernetzung einzelner Mobilitätsformen weiter zu fördern. Daher wird der NVR in Zusammenarbeit mit dem Zukunftsnetz Mobilität NRW den Aufbau eines flächendeckenden Netzes an Mobilstationen vorantreiben. „Ein wegweisender Beschluss für das Rheinland“, betont NVR-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober. „Mit Mobilstationen in jeder Gemeinde des Rheinlands können wir die Region besser vernetzen und so fit machen für die Zukunft. Mit der Bündelung verschiedener Mobilitätsformen und weiteren Serviceangeboten an einem Standort stellen wir uns in Bezug auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz den Herausforderungen von heute und morgen.“

460 Standorte für vernetzte Mobilität

Der NVR hat mit Unterstützung eines Gutachters rund 460 Standorte identifiziert, an denen der Aufbau einer Mobilstation empfohlen wird. Mobilstationen bündeln eine Vielzahl von Mobilitätsangeboten an einem Punkt: Schienenpersonenverkehr, Busse, Car- und Bike-Sharing-Angebote, Anruf-Sammel-Taxis etc. „Selbstverständlich sind auch andere Standorte als die 460 empfohlenen denkbar und unter Berücksichtigung der geforderten Voraussetzungen grundsätzlich förderfähig“, so Norbert Reinkober.

Neuer Workshop für kommunale Planer

Wir als Zukunftsnetz Mobilität NRW unterstützen die Kommunen aktiv bei der Konzeptionierung und dem Aufbau von Mobilstationen. Dafür haben unsere Experten in der Koordinierungsstelle Rheinland einen Workshop für Kommunen  mit dem Ziel entwickelt, die Erstellung eines kommunalen Konzeptes zur Errichtung von Mobilstationen vorzubereiten. Im Sinne eines kommunalen Mobilitätsmanagements trägt der Workshop dazu bei, die fachbereichsübergreifende Zusammenarbeit in der Kommunalverwaltung zu initiieren und zu verstetigen.

Konzept für ganz NRW

Jetzt fand eine Kick-off-Veranstaltung mit etwa 120 Vertretern der Kommunen im Gebiet des Nahverkehr Rheinland statt. „Wir haben ein Konzept aufgesetzt, das für das Rheinland entwickelt wurde, sich aber ohne Probleme in ganz Nordrhein-Westfalen zur Anwendung bringen lässt“, betont Theo Jansen, Leiter der Koordinierungsstelle Rheinland und der Geschäftsstelle des Zukunftsnetz, die beim Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) angesiedelt ist.

Aktive Unterstützung durch Experten

Die Experten von Zukunftsnetz und NVR bieten den Kommunen aktive Unterstützung beim Vorantreiben ihrer Förderanliegen. „Wir werden eine Art Lastenheft entwickeln, das den Sachbearbeitern in den Gebietskörperschaften wertvolle Unterstützung bei der Erstellung der Förderanträge für Mobilstationen sein soll. Mobilstationen sind die Keimzelle für die Entwicklung aller neuen Mobilitätsformen“, so Norbert Reinkober.

Die Liste mit den 460 empfohlenen Standorten für Mobilstationen im Bereich des NVR finden Sie hier. Auf unserer Internetseite gibt es weitere Informationen zum Themenfeld „Mobilstationen“.
 


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