19.11.2024 | Aktuelles
Kölner Schulstraßen bleiben
Im vergangenen Jahr hatte die Stadt Köln an vier Grundschulen im Stadtgebiet Schulstraßen eingerichtet. Damit wollte sie dem Elterntaxiverkehr begegnen. Die Verkehrsberuhigung erfolgte jeweils in Form von Verkehrsversuchen, die im Nachhinein umfangreich ausgewertet wurden. Im August erschien der Abschlussbericht, mit Einblicken in die verkehrlichen Veränderungen, die sich durch die verkehrsberuhigenden Maßnahmen ergeben haben.
Unterschiedliche Schulen, eine wichtige Gemeinsamkeit
Die vier ausgewählten Schulen unterschieden sich in ihren Gegebenheiten wie die bauliche Struktur, Wegführung, Zusammensetzung der Schülerschaft sowie dem pädagogischen Konzept. Gemein hatten sie eine hohe Motivation und erste Erfahrungen im Bereich Schulisches Mobilitätsmanagement. Dadurch erwartete die Stadt Köln eine rege Beteiligung mit einer Auswahl unterschiedlicher Ergebnisse, die gut übertragbar sind.
Schulstraßen sind dann besonders wirksam, wenn sie in ein ganzheitliches Schulisches Mobilitätsmanagement eingebettet sind. Indem Kinder lernen, sich umsichtig und eigenständig im Straßenverkehr zu verhalten, fühlen sich auch die Eltern sicher genug, ihre Kinder selbst aktiv zur Schule fahren zu lassen.
Inzwischen wurden die vier getesteten Schulstraßen dauerhaft eingerichtet. Das dafür notwendige Teileinziehungsverfahren hatte die Stadt Köln während der Sommerferien durchgeführt, um im neuen Schuljahr nahtlos in die Dauerlösung übergehen zu können. Auf Grundlage des Abschlussberichtes erarbeitet die Stadtverwaltung außerdem ein Konzept, um auch weitere geeignete Standorte für Schulstraßen zu identifizieren.
Den Abschlussbericht finden Sie online auf der Website sowie im Ratsinformationssystem der Stadt Köln.
Unser Fortbildungs-Team für Schulisches Mobilitätsmanagement
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Beratung im Rheinland
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Beratung in Rhein-Ruhr
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