09.07.2019 | Aktuelles
Mobilitätskonferenz Kreis Borken
Am 3. Juli trafen sich Verwaltungsspitzen aus den Kommunen des Kreises Borken, um sich über die Themen Vernetzte Mobilität und On-demand Verkehre auszutauschen. Judith Peters von der KS Westfalen stellte dazu die Förder- und Gestaltungsmöglichkeiten von Mobilstationen vor.
Mobilitätsstationen" und "On-Demand-Verkehre" standen im Mittelpunkt der jüngsten Mobilitätskonferenz, die jetzt auf Einladung des Kreises im Borkener Kreishaus stattgefunden hat. Dabei ging es vor allem darum, wie in den Städten und Gemeinden diese Themen künftig konkret angepackt werden können. Fachleute bezogen in der Tagung dazu Stellung und standen auch für Diskussionen zur Verfügung. Daher war es nicht überraschend, dass zahlreiche Kreistagsmitglieder und sachkundige Bürger sowie Vertreter der kreisangehörigen Kommunen, darunter mehrere Bürgermeister, von Verkehrsunternehmen, Stadtwerken, Bürgerbusvereinen und Taxiunternehmen der Einladung zur Konfererenz gefolgt waren.
Kreisverkehrsdezernentin Dr. Elisabeth Schwenzow hieß die Gäste willkommen und erläuterte eingangs die von der Kreispolitik vorgegebene Aufgabenstellung der Mobilitätskonferenz: "Kommunen, Kreis und weiteren Akteuren im Bereich Verkehr wird damit eine gemeinsame Plattform geboten, wo sie praktische Fragen zur Verknüpfung von Mobilität per Bahn, Bus, PKW und Rad "unter dem Dach" einer Mobilstation erörtern und Formen der Zusammenarbeit ausloten können." Mit dem Hinweis "vor allem spannend gerade für die letzte Meile" leitete sie dann zum zweiten Schwerpunktthema der Konferenz, die "On-Demand-Verkehre", über.
Das seien gerade für den ländlichen Raum wichtige Angebote, hob Dr. Gerswid Altenhoff-Weber, Leiterin des Fachbereichs Verkehr der Kreisverwaltung, hervor. "Kreistag und Kreisverwaltung messen der Mobilitätsthematik große Bedeutung bei", erklärte sie. Schließlich sei Mobilität die Grundlage zur selbstbestimmten Lebensgestaltung. Der Kreis verfolge daher folgende Ziele: Die Mobilität aller Bürgerinnen und Bürger des Kreises soll – unabhängig von Einkommen, Alter und körperlicher Beeinträchtigung – verbessert, erleichtert und auch ohne eigenen PKW ermöglicht werden. Zudem sollen die Zahl der Unfälle und die verkehrsbedingten Emissionen deutlich verringert werden. Mit Blick auf diese Rahmenvorgaben können laut Dr. Altenhoff-Weber "Mobilstationen" und "On-Demand-Verkehre" eine Wende in der Mobilität in besonderer Weise fördern und ermöglichen.
Pressemitteilung des Kreises Borken.
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