09.08.2023 | Aktuelles
Neues „Walkability Tool“ vorgestellt – Zukunftsnetz sucht Pilotkommunen
Gehen gut für die Gesundheit, sorgt für ein angenehmeres Lebensumfeld und soziale Kontakte. Doch um das Zufußgehen zu fördern, sind qualitativ hochwertige Fußwege Voraussetzung. Hier kommt das „Walkability-Tool“ ins Spiel, für das wir Tester*innen und Tester suchen.
Das Prinzip: Mit Hilfe einer Excel-basierten Checkliste erhalten kommunale Mitarbeitende einen ersten Eindruck der Fußgänger*innenfreundlichkeit (Walkability) einer Straße oder einer Nachbarschaft. Die Ergebnisse werden visualisiert und zeigen die Verbesserungsmöglichkeiten in der Straße oder Nachbarschaft.
Ziele des Fußverkehrs – Fußgänger*innenbedarfspyramide

Auf der Grundlage dieser „Quick-Scan-Ergebnisse“ können Diskussionen in Verwaltung und Politik angestoßen werden. Bei Bedarf kann eine weitere umfassende Analyse durchgeführt werden, um festzustellen, welche Investitionen erforderlich sind. Auf Grundlage der Ergebnisse und Ziele des Fußverkehrs können auch andere Ämter oder Akteur*innen einbezogen werden, um gemeinsam die Walkability zu verbessern (z. B. Gesundheitswesen, soziale Sicherheit, Wirtschaft). Das Tool zeigt, dass das Zufußgehen mehr gesellschaftliche Ziele verfolgt als nur die Verbesserung der Mobilität.
Von Goudappel BV für das Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft in den Niederlanden erarbeitet, stellt die Fair Spaces GmbH aus Berlin das Tool kostenfrei zur Verfügung.
Tester*innen gesucht
Wir suchen drei Mitgliedskommunen, die das „Walkability-Tool“ mit Begleitung ihrer Koordinierungsstellen ausprobieren wollen und dann von ihren Erfahrungen im Rahmen einer Online-Fachgruppe (voraussichtlich im Herbst 2023) berichten. Bei Fragen und Interesse wenden Sie sich gerne bis zum 15. September an
- Westfalen-Lippe: Lisa Gottheil,
- Rheinland: Katja Naefe
- Rhein-Ruhr: Ulrich Hornig.
Walkability-Tool und Fußverkehrs-Checks
Das Walkability-Tool ist eine sehr gute Ergänzung zu unseren bewährten Fußverkehrs-Checks, die wir Ihnen auch in 2024 im Wettbewerbsverfahren ermöglichen wollen. Mit einem sehr niederschwelligen Einsatz ermöglicht das Walkability-Tool eine erste Analyse der Fußverkehrssituation einer Straße oder einer Nachbarschaft. Die Fußverkehrs-Check hingegen bieten ein umfassendes Beteiligungsformat mit bekannten Bausteinen – Workshops, Begehungen, Abschlussbericht – und werden von Fachplanungsbüros begleitet.
Kontakt
Katja Naefe
Beratung im Rheinland
(0221) 20808 731
katja.naefe@gorheinland.comMareike Jansen
Beratung im Rheinland
(0221) 20808 737
mareike.jansen@gorheinland.comUlrich Hornig
Beratung in Rhein-Ruhr
(0209) 1584 171
hornig@vrr.deThomas Nienhaus
Beratung in Westfalen-Lippe
(0160) 6185772
t.nienhaus@nwl-info.deFlorian Bunse
Beratung in Westfalen-Lippe
(0151) 5148 2807
f.bunse@nwl-info.deUnser Themenschwerpunkt
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