01.03.2018 | Aktuelles
NRVP-Projekt FreshBrains: Leitfaden - der Weg zum eigenen Rad-Aktionsplan
Niederländische und deutsche Studierende haben die Fahrradförderung in vier deutschen Einsteigerkommunen auditiert. Das Ergebnis: Neue Ansätze und frische Ideen für die Städte auf der einen Seite und jede Menge Praxiserfahrung für die Studierenden auf der anderen.
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In der Diskussion der Maßnahmen mit den Kommunen kam es regelmäßig zu einem "Aha"-Effekt, hervorgerufen durch die Menge und Qualität der Empfehlungen. Verstärkt wurde dieser Effekt durch den geringen zeitlichen, finanziellen und materiellen Aufwand, der für die Erstellung der Rad-Aktionspläne eingesetzt wurde. Daher ist die Vorbildfunktion der Workshops in diesem Forschungsprojekt besonders hervorzuheben. Das schematische Vorgehen während der Workshops, ergänzt durch viele Beispiele aus dem Projekt, wurden abschließend aufbereitet und in einem Leitfaden zur Verfügung gestellt.
Diesen Leitfaden finden Sie hier zum Download.
Ein Rad-Aktionsplan ist ein kompaktes, individuel-gestaltetes Programm, das neue Entwicklungsziele für die eigene Radverkehrsförderung aufzeigt. Der Aufbau eines Rad-Aktionsplanes lohnt sich, um Ideen zu finden oder um der Radverkehrsförderung in der eigenen Stadt neue Impulse zu geben. Der Leitfaden richtet sich an alle interessierten Personen im Allgemeinen und an Städte mit einem niedrigen Radverkehrsanteil im Speziellen. In der vorliegenden Publikation wird erklärt, wie ein eigener Rad-Aktionsplan erstellt werden kann. Gezeigt werden außerdem zahlreiche Praxisbeispiele zu Rad-Aktionsplänen aus dem Forschungsprojekt „FreshBrains".
FreshBrains ist ein deutsch-niederländisches Forschungsprojekt, das im Zuge des Nationalen Radverkehrsplanes 2020 von 2015 bis 2017 durchgeführt wurde. Ziel des Projektes war die Verbesserung der Radverkehrsförderung und Radverkehrsplanung in deutschen Kommunen. Schwerpunkt waren vier Workshop-Wochen mit Studierenden der Universitäten in Breda (Niederlande) und Wuppertal (Deutschland) in Mönchengladbach, Chemnitz, Wuppertal und Kassel. Dabei analysierten die Studierenden in einer kompakten Woche gemeinsam vor Ort den Status quo der Radverkehrsförderung, um auf dieser Basis Ideen zu entwickeln, wie die Kommunen in Deutschland den Radverkehr noch weiter voranbringen können. Durch die Zusammenarbeit mit der Universität in Breda sollten von den Studierenden Lösungsansätze zur Radverkehrsförderung durch einen „frischen" und „externen" Blick von außen und niederländisches Know-how eingebracht werden.
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