03.06.2025 | Aktuelles
Erste SPNV Klimabilanz für NRW vorgestellt
Mit der Erstellung der Klimabilanz liegen zum ersten Mal konkrete Zahlen aus 2023 vor, wie viel CO2-Emissionen durch den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) in Nordrhein-Westfalen (NRW) ausgestoßen werden. Anhand dieser Zahlen wird deutlich, wie gering diese im Vergleich zum Motorisierten Individualverkehr (MIV) ausfallen und wie viel Emissions-Einspar-Potenzial auf der Schiene liegt. Die Potenzialanalyse bis 2040 macht deutlich: Durch einen besseren SPNV kann viel CO2 eingespart werden – insbesondere durch die Verlagerung vom Auto auf die Schiene.
Thorsten Koska vom Wuppertal Institut, Forschungsbereich Mobilität und Verkehrspolitik: „Es hilft der Politik, der Verkehrsplanung und der Forschung, den Ist-Wert der CO2-Emissionen im Verkehr und deren Verteilung auf die verschiedenen Verkehrsmittel zu kennen. Damit können die Akteure die wichtigen Stellschrauben für mehr Klimaschutz im Verkehr identifizieren und den möglichen Klimaschutzbeitrag der verschiedenen Verkehrsträger besser abschätzen.“
Die Studie bietet verständlich aufbereitete Fakten rund um SPNV und Klimaschutz - online oder als E-Paper.
Hintergrund
Grundlage für die Potenzialanalyse ist das Landesverkehrsmodell 2035. Für die Entwicklung des SPNV haben die Wissenschaftler*innen des Wuppertal Instituts nicht nur die Prognosedaten zum Fahrgastaufkommen im Jahr 2040 sowie den angestrebten Angebotsumfang im SPNV betrachtet, sondern sich auch auf die erwartete Zusammensetzung der Antriebsarten in der Zugflotte und den für 2040 zu erwartenden Anteil der erneuerbaren Energien am Strommix gestützt. Auch die Entwicklung des Pkw-Verkehrs wurde mit dem Landesverkehrsmodell berechnet.
Das SPNV Klimaboard NRW ist ein Informationsangebot der Initiative Fokus Bahn NRW.
Alle Ergebnisse:
SPNV-Klimaboard | Klimabilanz
SPNV-Klimaboard | Fokus-Klima
Downloads
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