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14.03.2018 | Aktuelles

NRW-Pendlerstatistik: Jede(r) zweite Erwerbstätige pendelte 2016 in eine andere Gemeinde

4,65 Millionen der 9,05 Millionen Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen pendelten im Jahr 2016 arbeitstäglich über die Grenzen ihres Wohnortes hinweg zur Arbeit. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT NRW) als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, pendelten nach Köln (328 938), Düsseldorf (302 081) und Essen (151 678) zusammen täglich mehr als eine Dreiviertelmillion Erwerbstätige. Die Zahl der innergemeindlichen Pendler in NRW betrug 4,40 Millionen.

Von allen 396 Städten und Gemeinden des Landes hatten Holzwickede (84,8 Prozent) und Merzenich (84,3 Prozent) die höchsten, Marsberg (28,7 Prozent) und Schmallenberg (29,9 Prozent) die niedrigsten Einpendlerquoten. Die höchsten Auspendlerquoten verzeichneten Merzenich (84,5 Prozent) und Vettweiß (84,2 Prozent); die niedrigsten Auspendlerquoten gab es in Münster (25,5 Prozent) und Köln (27,5 Prozent).

Die Angaben stammen aus der „Pendlerrechnung NRW 2016”, deren Ergebnisse der Landesbetrieb IT.NRW in der Landesdatenbank bereitgestellt hat. Hier können die Pendlerverflechtungen zwischen einzelnen Städten und Gemeinden abgerufen werden. Für jede Gemeinde sind dort auch weitere Daten zu Merkmalen der Pendler abrufbar. Grafisch werden Daten für die Pendlerrechnungen der Jahre 2013 bis 2016 kompakt und übersichtlich in der Online-Anwendung „Pendleratlas NRW” zur Verfügung gestellt.

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