06.09.2018 | Aktuelles
Offizieller Startschuss der Kampagne „Liebe braucht Abstand“
Wer kennt das nicht? Schon wieder drängelt der Pkw-Fahrer hinter mir, schon wieder werde ich auf dem Fahrrad zu dicht von einem Auto überholt, schon wieder rast ein Radfahrer über meinen Gehweg. Solche Geschichten erlebt fast jeder täglich und nicht immer gehen sie glimpflich aus.
Genau da setzt die neue Kampagne „Liebe braucht Abstand“ an, die am 05. September 2018 offiziell gestartet ist. Die Kampagne hat zum Ziel, die Verkehrsteilnehmer für einen ausreichend sicheren Abstand zu sensibilisieren. Es soll eine Verhaltensänderung initiiert und über den oft zu geringen und damit andere gefährdenden Abstand aufgeklärt werden.
[[{"fid":"1750","view_mode":"default","attributes":{"class":"file-default media-element","data-delta":"2"},"fields":{"format":"default","field_file_image_alt_text[und][0][value]":false,"field_file_image_title_text[und][0][value]":false},"type":"media","field_deltas":{"2":{"format":"default","field_file_image_alt_text[und][0][value]":false,"field_file_image_title_text[und][0][value]":false}}}]]
„Eine gute Beziehung ist eine Frage des richtigen Abstands.“ Dieser Satz aus der Paartherapie war Inspiration für den Claim der Kampagne. Er bringt das auf den Punkt, was das tägliche Erleben auf den Straßen so oft vermissen lässt: Rücksicht durch ausreichend Abstand.
Die Kampagne wird in drei Stufen durchgeführt:
- In einer kommunalen Sicherheitskonferenz mit Vertreter/-innen aller Verkehrsteilnehmergruppen wird ein lokalspezifischer Verhaltenskodex erarbeitet. Am Ende steht eine „Deklaration“ für die zukünftige Verkehrssicherheitsarbeit.
- Anschließend wird mit Großflächenplakaten und dem Einsatz einer Broschüre, dem Kampagnenfilm sowie Postkarten die Kampagne in der jeweiligen Stadt bekannt gemacht.
- Zuletzt findet in den teilnehmenden Städten ein Aktionstag statt, an dem die Bürger/-innen aktiv in die Diskussion und die Ergebnisse der Sicherheitskonferenz eingebunden werden. Diverse Straßenaktionen begleiten den Aktionstag und demonstrieren das Abstandsverhalten mit kreativen Formaten.
In den sechs Pilotstädten Ahlen, Brühl, Dortmund, Dülmen, Minden und Troisdorf wird die Kampagne in diesem Jahr durchgeführt.
[[{"fid":"1749","view_mode":"default","attributes":{"class":"file-default media-element","data-delta":"1"},"fields":{"format":"default","field_file_image_alt_text[und][0][value]":false,"field_file_image_title_text[und][0][value]":false},"type":"media","field_deltas":{"1":{"format":"default","field_file_image_alt_text[und][0][value]":false,"field_file_image_title_text[und][0][value]":false}}}]]
Ulrich Malburg, Referatsleiter Verkehrssicherheit des Ministeriums für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, und Andreas Brandt, Erster Beigeordneter der Stadt Brühl, haben heute gemeinsam mit Christine Fuchs, Vorstand AGFS NRW, Burkhard Nipper, Landesverkehrswacht NRW und Katja Naefe, Zukunftsnetz Mobilität NRW, die Kampagne offiziell eingeläutet.
Die Kampagne wird kooperativ von der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. (AGFS), dem Zukunftsnetz Mobilität NRW und der Landesverkehrswacht NRW durchgeführt. Finanziert und begleitet wird die Kampagne durch das Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Weitere Informationen finden Sie unter www.liebe-braucht-abstand.de.
Weitere Beiträge
27.04.2026 | Aktuelles
Stadt Lohmar: Deutliche CO₂‑Einsparungen dank E‑Mobilität und Carsharing
Die Stadt Lohmar hat durch den Einsatz von Elektrofahrzeugen im städtischen Fuhrpark seit 2023 rund 7,8 Tonnen CO₂ eingespart.
24.04.2026 | Aktuelles
NRW geht los: Diese zwölf NRW-Kommunen machen den „Fußverkehrs-Check 2026“
Zwölf Mitglieder machen in diesem Jahr den Fußverkehrs-Check. Jetzt überreichte der Landesminister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Oliver Krischer ihnen eine Teilnahme-Urkunde. Wer dieses Jahr den Fußverkehrs-Check macht, lesen Sie in unserer Pressemitteilung vom 24. April 2026.
23.04.2026 | Aktuelles
Für mehr Sicherheit im Quartier: Köln ordnet Straßenraum neu
Mit dem Ansatz "Parken im Veedel" rückt die Stadt Köln bewusst die Neuordnung des Straßenraumes in den Mittelpunkt. Ziel der Maßnahmen ist es, Sichtverhältnisse, Durchfahrten sowie Lieferflächen zu schaffen und die Parkplatznachfrage stärker zu steuern.


