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19.09.2023 | Aktuelles

Pilotprojekt „Mobilität neu denken"

Eine zentrale Herausforderung ländlicher Räume liegt in der Mobilität der Menschen. Geringe Bevölkerungsdichte und die ländliche Struktur in diesen Regionen erfordern spezielle Lösungen. Ganzheitliche Ansätze, die alle Mobilitätsformen zusammendenken, sind daher besonders relevant. Ziel des Pilotprojekts war es daher, ein übertragbares Modell für die Gestaltung öffentlicher Mobilität im ländlichen Raum zu entwickeln. Dieses Modell wurde in einem ko-kreativen Prozess erarbeitet, der den frühzeitigen und umfassenden Einbezug der Bürger*innen in Planungsprozesse für Mobilität im ländlichen Raum ermöglicht. 

Aus den Ergebnissen der empirischen Erhebung, Interviews mit Expert*innen und Analyse von Studien, wurde ein Modell zur Gestaltung der öffentlichen Mobilität im ländlichen Raum erarbeitet. Es umfasst vier Handlungsfelder:

  • Kunden umfassend informieren
  • Wegeketten neu gestalten
  • Verkehrsangebote sektoren- und landkreisübergreifend koordinieren
  • Infrastruktur zukunftsfähig ausbauen

Innerhalb dieser Handlungsfelder wurden spezifische Lösungsansätze herausgearbeitet, die an relevante Strukturpunkte sowie Angebote in der Projektregion anknüpfen und die Bedürfnisse der BürgerInnen bestmöglich adressieren. Die finalen neun Lösungsansätze sind:

  • Vor-Ort-Information
  • Auskunft und Vernetzung
  • Ausbau des ÖPNV-Angebots
  • Rad- und Fußverkehr
  • Alternative Mobilitätsformen
  • Verbundgedanke
  • Mobilitätsmanagement
  • Fahrzeugausstattung
  • Haltestellengestaltung

Die Projektergebnisse sind hier abrufbar Projektergebnisse (fraunhofer.de)

Hintergrund
Das Projekt wird vom Center for Responsible Research and Innovation des Fraunhofer IAO koordiniert und gemeinsam von den Landkreisen Freyung-Grafenau, Passau, Regen, der Stadt Passau, dem Fraunhofer IML, der acatech durchgeführt und vom Freistaat Bayern gefördert.


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