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02.06.2025 | Aktuelles

Bundesweit einzigartig: gemeinsames Positionspapier zum Radverkehr in der Region Bonn/Rhein-Sieg

Ein neues Positionspapier zeigt, wie wichtig der Radverkehr für die Mobilität in der Region Bonn/Rhein-Sieg ist und wie sein Anteil am Verkehrsaufkommen gesteigert werden kann. Ziel ist es, den Radverkehrsanteil von derzeit 12 Prozent (laut MiD 2017) auf 25 Prozent zu erhöhen. Dies soll sowohl der Umwelt als auch der Wirtschaft zugutekommen. Erstellt wurde das Papier von der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg in Zusammenarbeit mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) Bonn/Rhein-Sieg und dem Radentscheid Bonn.

Um dieses Ziel zu erreichen, werden mehrere konkrete Maßnahmen vorgeschlagen:

  1. Neue Vorrangrouten: Spezielle Routen, die den Radverkehr priorisieren und eine sichere sowie effiziente Fortbewegung ermöglichen.
  2. Sichere Abstellplätze: Mehr sichere und zugängliche Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, um das Radfahren attraktiver zu machen.
  3. Ausbau des Mobilstation-Netzes: Erweiterung des Netzes von Mobilstationen, die verschiedene Verkehrsmittel miteinander verknüpfen.
  4. Neue Rheinquerung: Eine zusätzliche Rheinquerung nur für Fußgänger und Radfahrer, um die Verbindung zwischen den Stadtteilen zu verbessern.

Vorteile für die Region
Diese Maßnahmen sollen nicht nur den Radverkehr fördern, sondern auch Platz auf den Straßen für den unvermeidbaren Wirtschaftsverkehr schaffen. Dies entlastet den Verkehr und reduziert Emissionen, was sowohl der Umwelt als auch der Wirtschaft hilft.

Das Positionspapier setzt ein starkes Zeichen für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Verkehrspolitik in der Region Bonn/Rhein-Sieg. Das gemeinsame Vorgehen der IHK Bonn und dem ADFC ist in dieser Art zudem bisher bundesweit einzigartig und vorbildhaft. 


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