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24.03.2016 | Aktuelles

Regionale Mobilitätsentwicklung im Rheinland: Tagungsdokumentation ist erschienen

Die Nahverkehr Rheinland GmbH (NVR) hat den politischen Auftrag erhalten, einen Regionalen Mobilitätsplan für das gesamte Gebiet der im NVR zusammengeschlossenen Kommunen und Kreise vorzubereiten.

Die Kommunen und Kreise stimmen ihre Planungen und Entwicklungskonzepte gemäß den gesetzlich vorgeschriebenen oder auch informellen Beteiligungsverfahren mit den jeweiligen Nachbarkommunen ab. Eine großräumigere Betrachtung ist Gegenstand der Regionalplanung, die bei den Bezirksregierungen angesiedelt ist. Was ist also das Neue an einem Regionalen Mobilitätsplan? Um dies aufzuzeigen, und um den Anlass, die Inhalte und die Herausforderungen der Regionalen Mobilitätsplanung deutlich zu machen, hatten daher der NVR und VRS die Verwaltungsspitzen der angehörigen Gebietskörperschaften am 02.September 2015 nach Siegburg ins Kreishaus eingeladen. Der Einladung gefolgt waren zahlreiche Dezernenten und Verwaltungsvertreter sowie Vertreter des Regierungsbezirks und der IHK.

Beschlussgemäß war der NVR mit dem Begriff „Regionaler Mobilitätsplan“ in die Veranstaltung gestartet. Die Diskussion ergab jedoch, dass der Begriff „Regionaler Mobilitätsplan“ zu Missverständnissen dahingehend führen kann, dass dieser als verbindliches Planwerk aufgefasst werden könnte. Vielmehr wurde von den Anwesenden gewünscht, dass der NVR eine koordinierende Funktion in einem kontinuierlichen Prozess zur Regionalen Mobilitätsentwicklung in der Region Rheinland wahrnehmen soll. Der inzwischen konstituierte Lenkungskreis hat als Ziel definiert, den mittel- und langfristigen strategischen Rahmen und Maßnahmen zur Entwicklung und Steuerung des Mobilitätsverhaltens und des Verkehrs im NVR zu entwickeln. Der NVR bietet hierzu den Kreisen, Städten und Gemeinden eine koordinierende Funktion, um kommunalübergreifende Themen im Hinblick auf gemeinsame Zielsetzungen und Maßnahmen zur Bewältigung der gegenwärtigen Probleme und zukünftigen Herausforderungen im Verkehr und in der Mobilität zusammenzuführen.

Es sollen Problemlösungen aufgezeigt und ein Orientierungsrahmen für die kommunalen Planungen angeboten werden. Beispielhafte Projekte sollen zum Klimaschutz, zur Sicherung und zu einer Verbesserung der Standortqualität und der Wettbewerbsfähigkeit der Region beitragen. Die Arbeitsergebnisse sollen den Kreisen, Städten und Gemeinden für kommunale Mobilitätskonzepte sowie für Verkehrsentwicklungspläne, weiteren Planungsaufgaben und Projekte zur Verfügung stehen. Für eine effektive und gemeinsame Gestaltung der zu bewältigenden Aufgaben wird auf die Angebote des Zukunftsnetzes Mobilität NRW zurückgegriffen. In der konstituierenden Sitzung des Lenkungskreises ist vereinbart worden, dass die Fachgruppen des Zukunftsnetzes genutzt werden, um handlungsorientierte Ansätze zu entwickeln. Letztendlich geht es um die Entwicklung eines „Werkzeugkoffers“, aus dem sich die Kreise, Städte und Gemeinden bedienen können.


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