21.06.2023 | Aktuelles
Nachhaltige Mobilität in den Alltag integrieren
Wie kann eine Umstellung des persönlichen Mobilitätsverhaltens hin zu einer emissionsärmeren Mobilität im Alltag gelingen? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Ergebnisbericht der Studie „New Mobility Buddys“ des Future Mobility Lab der Universität St. Gallen.
Hierzu wurden 20 Haushalte in Hamburg, Berlin, St. Gallen und Zürich in unterschiedlichen Distanzen zu den jeweiligen Stadtzentren ausgewählt. Die Haushalte haben ihren Lebensmittelpunkt dabei im urbanen (zehn Haushalte), im suburbanen (fünf Haushalte) und im ländlichen Raum (fünf Haushalte). Das finale Sample setzte sich aus 12 Familien mit mehr als drei Personen im Haushalt sowie je vier Single- und Paarhaushalten zusammen.
Die Autoren begleiteten die Haushalte über den viermonatigen Verlauf der Studie als sogenannte „Mobility Buddies”: Dies beinhaltete u.a. Initialbesuche bei den Haushalten vor Ort, um einen möglichst detaillierten Einblick in das Mobilitätsverhalten zu erhalten. In den studienbegleitenden Gesprächen wurden daraufhin gemeinsam umsetzbare Mobilitätsveränderungen erarbeitet und nach Ablauf der Studienphase reflektiert.
Die Studie hebt hervor, dass einheitliche Lösungen den unterschiedlichen Bedürfnissen von Menschen nur ungenügend gerecht werden. Vielmehr brauche es differenzierte Lösungen für unterschiedliche Voraussetzungen – während die Haushalte im urbanen Raum vor allem auf geteilte Mobilität, Mobilitäts-Apps und Mikromobilität setzten, stand bei Haushalten im ländlichen Raum der Besitz von nachhaltigeren Fahrzeugen im Vordergrund. Zudem spielte die Vermeidung nicht notwendiger Wege, etwa durch Home-Office-Modelle, eine entscheidende Rolle.
Hier finden sie den Projektbericht: NewMobilityBuddys | Projektbericht
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