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07.08.2025 | Aktuelles

„Tiefseh-Rohr“ macht Kinderperspektiven sichtbar

Ein innovatives Werkzeug für Beteiligung und Bewusstseinsbildung: Mit dem neuen "Tiefseh-Rohr" erleben Erwachsene den Straßenraum aus Kinderperspektive. Wir sensibilisieren so für kindgerechte Planung. 

Wie sehen Kinder eigentlich den Straßenraum? Diese Frage beantworten wir jetzt ganz neu – mit dem "Tiefseh-Rohr". Die mobile Konstruktion funktioniert wie ein Periskop. Über integrierte Spiegel leitet sie den Blick jedoch nicht über den Kopf oder um die Ecke, sondern nach unten auf Hüfthöhe. Auf diese Weise nimmt der oder die Hineinschauende die Kinderperspektive ein, ohne dafür in die Hocke gehen zu müssen. Und gerade im Straßenverkehr zeigt sich schnell: in rund einem Meter Höhe wirken parkende Autos, hohe Hecken und weitläufige Kreuzungen plötzlich ganz anders – und häufig unübersichtlich.

Das "Tiefseh-Rohr" ist ein praktisches Beteiligungswerkzeug, das Kommunen unkompliziert einsetzen können – etwa bei Mobilitätsaktionen oder Beteiligungsformaten mit Bürger*innen. Es sensibilisiert für die besonderen Anforderungen von Kindern und Jugendlichen an den öffentlichen Raum und macht deutlich, wie wichtig sichere Querungen und gute Sichtbeziehungen sind.

(Zukunftsnetz Mobilität NRW)

Entwickelt hat das „Tiefseh-Rohr“ Norbert Krause (Krauses Projektdesign). Es besteht aus mehreren Einzelteilen, die einfach zusammengesteckt und mit stabilen Gummibändern fixiert werden. Für Transport und Versand lassen sie sich die Teile wieder auseinandernehmen und platzsparend verstauen.

 

Wenn Sie eine Begehung von Schulwegen, Fußverkehrs-Checks, eine öffentlichkeitswirksame Aktion im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche oder andere Beteiligungsformate zum Thema durchführen möchten, können Sie sich das "Tiefseh-Rohr" ab sofort bei unseren regionalen Koordinierungsstellen ausleihen.


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