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17.03.2023 | Aktuelles

Nutzergruppenorientierte Transformation des Verkehrssektors am Beispiel der Automobilität

Wie kann es gelingen, Autofahrerinnen zum Umstieg auf umweltfreundliche Alternativen zu bewegen? Mit dieser Frage haben wir uns gemeinsam mit dem Umweltbundesamts (UBA), infas, der Identitätsstiftung und de3p drei Jahre lang intensiv beschäftigt. Das Ergebnis ist die Publikation mit dem Titel "Nutzergruppenorientierte Transformation des Verkehrssektors am Beispiel der Automobilität".

Die Alltagsmobilität der Bevölkerung ist zu großen Teilen durch das Auto geprägt. Vor dem Hintergrund der Klimaschutzpläne und internationalen Verpflichtungen zur Reduktion der Treibhausgasemissionen ist eine Transformation des Verkehrssektors notwendig. Im Forschungsprojekt wurden hypothetische Maßnahmen entwickelt und auf ihre Akzeptanz und Wirksamkeit geprüft, die dazu geeignet sind, den privaten Pkw-Besitz beziehungweise den Einsatz von Pkw mit Verbrennungsmotoren zu reduzieren. Als mögliche Alternativen wurden Carsharing, Elektroautos sowie Fahrgemeinschaften gewählt.

Im Forschungsprojekt wurde eine Segmentierung entwickelt, die es ermöglicht, die autoaffinen Bevölkerungsgruppen mit ihren soziodemographischen Schwerpunkten, ihren Mobilitätsprofilen sowie ihren Einstellungen und Bindungen zum Auto zu beschreiben. Die verfügbaren Angebote für Carsharing, Elektroautos sowie Fahrgemeinschaften wurden anschließend auf ihre Eignung für die Segmente geprüft. Um die Verbreitung dieser drei Mobilitätsalternativen fördern zu können, wurden 38 Maßnahmen entwickelt und auf ihre grundsätzliche Akzeptanz und Wirksamkeit überprüft.

Zusätzlich wurden die Grundzüge einer Kommunikationsstrategie entwickelt, mit der die Handlungsdringlichkeit verdeutlicht und die positiven Effekte der neuen Mobilitätskonzepte hervorgehoben werden können.

Die Publikation steht hier zum Download bereit: UBA | Nutzergruppenorientierte Transformation des Verkehrssektors am Beispiel der Automobilität


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