02.05.2023 | Aktuelles
UBA: Verkehrslärm kann Risiko für Depressionen und Angststörungen erhöhen
Schon lange ist bekannt, dass dauerhafter Lärm zu Herzkreislauf-Erkrankungen führen kann. Eine aktuelle Studie im Auftrag des Umweltbundesamt zeigt, dass sich durch ständigen Verkehrslärm aber auch das Risiko für Depressionen erhöhen kann. So kann durch eine Zunahme des Straßen-, Schienen- oder Fluglärms um 10 Dezibel das Erkrankungsrisiko um bis zu vier, fünf und elf Prozent ansteigen. Für eine Angststörungen steigt das Risiko bis zu drei beziehungsweise 15 Prozent.
Lärm ist nach wie vor ein viel zu stark unterschätztes Gesundheitsrisiko in Deutschland. Viele Menschen sind hohen Lärmbelastungen ausgesetzt, die ihre Gesundheit beeinträchtigen und die Lebensqualität mindern. Um die Menschen angemessen vor den negativen Auswirkungen von Umgebungslärm auf die Psyche und die Gesundheit zu schützen, empfiehlt das Umweltbundesamt Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit in Städten einzuführen sowie den Schutz vor nächtlichem Lärm zu verbessern.
Wir unterstürten unsere Mitgliedskommunen mit Beratungs- und Vernetzungsangeboten bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Lärmminderung, wie der Geschwindigkeitsreduzierung.
Hier finden sie die Studie: Umweltbundesamt | Verkehrslärm kann Risiko für Depressionen und Angststörungen erhöhen
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