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23.08.2016 | Aktuelles

Umweltfreundliche Mobilität: Wege zur Stärkung der Umweltwirtschaft in Nordrhein-Westfalen

Am 04.07.2016 fand im Rahmen der Reihe "Wirtschaftsforen der Umweltwirtschaft" das Wirtschaftsforum "Umweltfreundliche Mobilität" des NRW-Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Natur- und Verbraucherschutz beim Verkehrsverbund Rhein-Sieg in Köln statt.

Welche Perspektiven gibt es für die Umweltwirtschaft NRW?  Wo liegen die Märkte der Zukunft? Und was können wir tun, um die Stärken der Branche noch besser zu nutzen?

Die Veranstaltungsreihe „Wirtschaftsforen der Umweltwirtschaft“ richtet sich an Unternehmen, insbesondere auch KMUs, an branchenspezifische Verbände und Organisationen, sowie an praxisnahe Forschungseinrichtungen.

Die Wirtschaftsforen informieren über teilmarktspezifische Ergebnisse des Umweltwirtschaftsberichtes für Nordrhein-Westfalen und ermöglichen eine aktive Beteiligung an der Identifizierung von Handlungsschwerpunkten, mit der die Landesregierung die Umweltwirtschaft fördern und weiter voranbringen will.

Das „Wirtschaftsforum Umweltfreundliche Mobilität“ versammelte am 4. Juli 2016 rund 40 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung, um die Ergebnisse des Umweltwirtschaftsberichtes NRW vorzustellen und Chancen und Perspektiven einer umweltfreundlichen Mobilität für Unternehmen in NRW zu diskutieren. Das Landesumweltministerium hatte in Kooperation mit der EnergieAgentur.NRW, der Modellregion Elektromobilität Rhein-Ruhr und dem Verkehrsverbund Rhein-Sieg nach Köln eingeladen.

Dem Wirtschaftsforum vorausgegangen war die Veröffentlichung des ersten Umweltwirtschaftsberichts für Nordrhein-Westfalen im Sommer 2015. Danach ist NRW bundesweit der größte Anbieter von umweltwirtschaftlichen Produkten und Dienstleistungen, worunter – neben sieben weiteren Teilmärkten – auch der Teilmarkt „Umweltfreundliche Mobilität“ gefasst wird. Diesen Vorsprung auszubauen und das Land zum führenden Standort umwelt- und klimaorientierter Wirtschaft und Forschung zu entwickeln, ist das Ziel der Umweltwirtschaftsstrategie, die das nordrhein-westfälische Umweltministerium Mitte vergangenen Jahres auf den Weg gebracht hat.

„Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) freute sich, Gastgeber für diese Veranstaltung sein zu dürfen. Als Verkehrsverbund nehmen wir bereits eine sehr wichtige Rolle im Bereich der umweltfreundlichen Mobilität ein und unterstützen mit unserer Abteilung Mobilitätsmanagement, bei der auch die Landesgeschäftsstelle vom Zukunftsnetz Mobilität NRW angesiedelt ist, die Kommunen in NRW bei einer nachhaltigen Mobilitätsentwicklung. Ein wichtiges Handlungsfeld dabei ist das betriebliche Mobilitätsmanagement“, ergänzte Dr. Norbert Reinkober, Geschäftsführer der VRS Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH.

Neben verschiedenen Vorträgen und Diskussionsrunden stellte u.a. auch Theo Jansen (VRS) das Zukunftsnetz Mobilität NRW vor. Er verwies in seinem Vortrag darauf, dass es in Hinblick auf die Mobilitätslösungen der Zukunft wichtig sei, von einem sektoralen Denken wegzukommen. Man müsse hin zu einem ganzheitlichen Ansatz und der Einbindung aller Akteure aus unterschiedlichen Branchen. Für Kommunen und Unternehmen beinhalte ein modernes Mobilitätsmanagement, das neben Aspekten der Mitarbeitermobilität (Carsharing, Radwege, sichere Schulwege etc.) auch der Aspekt der Nachhaltigkeit im Flottenmanagement und bei Dienstreisen zu berücksichtigen sei. Das Engagement von Kommunen und Unternehmen zahle sich u.a. positiv bei der Mitarbeitergewinnung und -bindung, den Fuhrparkkosten und nicht zuletzt der Einhaltung der Klimaziele aus. In diesem Zusammenhang warb er für eine Mitgliedschaft im Zukunftsnetz Mobilität NRW für Kommunen, um so noch effektiver die vorhandenen Kräfte bündeln zu können.

Die damalige Ankündigung der Veranstaltung finden Sie hier.

Eine Zusammenfassung der Veranstaltung finden Sie hier.

Das Protokoll der Veranstaltung finden Sie hier.


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