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31.10.2025 | Aktuelles

Zehn Jahre Zukunftsnetz Mobilität NRW: Gemeinsam unterwegs in Westfalen-Lippe

Neue Wege gehen für lebenswerte Städte und eine gesicherte, nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum: Dafür setzen sich in Westfalen-Lippe 187 Mitgliedskommunen – und landesweit 343 – im Zukunftsnetz Mobilität NRW ein. Und das nun schon seit zehn Jahren. Nach dem offiziellen Jubiläum im Mondpalast  Herne und einem parlamentarischen Frühstück in Düsseldorf standen im Herbst zwei Mobilitätstage in Westfalen-Lippe auf dem Programm: am 23. September in Paderborn und am 9. Oktober in Münster.

Nach der Begrüßung durch Daniela Niestroy-Althaus, Leiterin der Zukunftsnetz-Koordinierungsstelle beim Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), und André Wolf, stv. Leiter der Koordinierungsstelle, boten beide Veranstaltungen ein vielseitiges Programm. Ein interaktiver Impuls von Anna-Lena Krug (tippingpoints – Agentur für nachhaltige Kommunikation) zum Thema „Kommunikation für eine erfolgreiche Mobilitätswende“ regte zur Diskussion an. Anschließend folgten ein Infomarkt zu Mobilitätsprojekten und Best Practices, Workshops, sowie Raum für Vernetzung und Austausch. Am Stand der Abteilung Infrastrukturförderung informierten Fachexpert*innen über aktuelle ÖPNV-Förderprogramme, während die Abteilung Planung Einblicke in regionale Schienenprojekte – wie die Reaktivierung der Strecke Münster–Sendenhorst – gab.


Mobilitätstag in Paderborn

Im Fokus des Paderborner Mobilitätstags stand der Austausch zu nachhaltigen Mobilitätsprojekten im ländlichen Raum. Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich im Anschluss an den Impulsvortrag individuell auszutauschen. Davon profitierten vor allem Mobilitätsmanagerinnen und -manager, die erst seit kurzer Zeit im Amt sind und in Paderborn wichtige Kontakte für ihre zukünftige Tätigkeit knüpften.

Mobilitätstag in Münster

Der Mobilitätstag in Münster stand unter anderem im Zeichen der vernetzten Mobilität. Im Fokus standen dabei Themen wie Mobilstationen, radbox.nrw, Carsharing und Bikesharing. Großen Zuspruch fand zudem das Planspiel „Mobiland“, das auf spielerische Weise die verschiedenen Mobilitätsangebote im ländlichen Raum erlebbar machte und zum Mitdenken und Ausprobieren einlud.

„In den vergangenen zehn Jahren ist unser landesweites Netzwerk stetig gewachsen – mehr als die Hälfte der Mitgliedskommunen kommt aus Westfalen-Lippe. Was unser Netzwerk ausmacht, sind Austausch, Impulse und Begegnung, um voneinander zu lernen und gemeinsam die Mobilitätsentwicklung in unserer Region zukunftsfest zu gestalten: bedarfsorientiert, nachhaltig und vernetzt“, betonte Daniela Niestroy-Althaus.


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