19.05.2021 | Pressemitteilung
Pressemitteilung: Bad Salzuflen wird Mitglied im Zukunftsnetz Mobilität NRW
Runde Sache für den Klimaschutz: Gesundheitsstadt setzt auf Verkehrswende - Zukunftsnetz Mobilität NRW heißt Bad Salzuflen als 50. Mitglied in Ostwestfalen-Lippe willkommen.
Bad Salzuflen. Mobilität ist für Städte und Gemeinden ein wichtiger Standortfaktor. Um für eine verlässliche Anbindung der ländlichen Räume an die Ballungszentren zu sorgen und damit Lebensqualität zu sichern, müssen durchgängige und übergreifende Mobilitätsketten geschaffen werden. Mit dem Beitritt in das Zukunftsnetz Mobilität NRW bekommt die Stadtverwaltung nun Unterstützung, bei der Erarbeitung umsetzungsorientierter Optionen für Bad Salzuflen. Am 21. April unterzeichnete Bürgermeister Dirk Tolkemitt die Beitrittsurkunde zum Zukunftsnetz Mobilität NRW. Bad Salzuflen ist die 50. Mitgliedskommune im Bereich Ostwestfalen-Lippe. „Damit ist ein weiterer wichtiger Schritt hin zu einer nachhaltigen Mobilitätsentwicklung getan, von der unsere Stadt spürbar profitieren wird“, betont Dirk Tolkemitt. Insbesondere das Zusammenspiel von Zufußgehen, Radfahren und dem Öffentlichen Personennahverkehr gelte es zu stärken, so der Bürgermeister. Dabei spiele die Möglichkeit zum Jobradleasing genauso eine Rolle wie Maßnahmen zum schulischen und betrieblichen Mobilitätsmanagement oder der Ausbau sogenannter Mobilstationen, an denen eine große Bandbreite an Verkehrsmitteln für die Bevölkerung zur Verfügung steht.
Expertise nutzen
Das Zukunftsnetz Mobilität NRW ist ein Unterstützungsnetzwerk, das Kommunen dabei berät und begleitet, nachhaltige Mobilitätskonzepte zu entwickeln und umzusetzen. Das Ziel: attraktive Mobilitätsangebote für lebendige, sichere und gesunde Kommunen zu schaffen. Andere Bundesländer nutzen das Zukunftsnetz Mobilität NRW mittlerweile als Vorlage für eigene Konzepte für kommunales Mobilitätsmanagement. Dieser Expertise bedient sich nun auch Bad Salzuflen. Gefördert wird die Arbeit durch das Ministerium für Verkehr Nordrhein-Westfalen und die Unfallkasse NRW.
Angebote zahlen sich aus
Neben der Qualifizierung und Vernetzung der Verwaltungsmitarbeiter gehört es zur Arbeit des Zukunftsnetz Mobilität NRW, Veränderungsprozesse in der kommunalen Verkehrsplanung hin zur Entwicklung neuer Mobilitätsangebote anzustoßen. Drei regionale Koordinierungsstellen betreuen die Mitglieder vor Ort und sind jeweils bei den Verkehrsverbünden oder Zweckverbänden der Region angesiedelt, um das regionale Wissen und bestehende Netzwerke optimal zu nutzen. Im Bereich Westfalen-Lippe ist das der Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL). Daniela Niestroy-Althaus, stellvertretende Leiterin der dortigen Koordinierungsstelle: „Nachhaltige Mobilität wird bei den Kommunen im NWL-Raum immer häufiger zur Chefsache gemacht, wodurch unser gemeinsames Netzwerk kontinuierlich wächst. Darüber freuen wir uns außerordentlich, denn nur durch eine starke Vernetzung und eine gemeinsam abgestimmte Strategie wird die Mobilität von Morgen eine Erfolgsgeschichte werden“.
Mobilität endet nicht an der Ortsgrenze
Insgesamt sind bereits 244 Kommunen in ganz Nordrhein-Westfalen Mitglied im Zukunftsnetz, 118 davon im Bereich Westfalen-Lippe.
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