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Fußverkehrs-Checks NRW 2020 unter Corona-Bedingungen

Fußverkehrs-Förderung im Aufwind

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr konnten sich die Mitgliedskommunen im Zukunftsnetz Mobilität NRW 2020 um unseren begleiteten Fußverkehrs-Check NRW bewerben. Aufgrund der großen Nachfrage setzen zwölf Kommunen den Fußverkehrs-Check NRW 2020 um. Sie haben sich im Frühjahr bei einem landesweiten Wettbewerb durchgesetzt und wurden vom Verkehrsministerium des Landes NRW und dem Zukunftsnetz Mobilität NRW als Teilnehmer ausgewählt. Fast 40 Kommunen hatten sich beworben.

Die Corona-Pandemie wirbelte die Zeitpläne und Abläufe in diesem Jahr durcheinander, dennoch konnten fast alle Fußverkehrs-Checks nach dem vorgesehenen Schema durchgeführt werden. Vor allem die Begehungen fanden mit ausreichendem Abstand auf großen Aufstellflächen, Masken und etwas lauteren Wortbeiträgen diskussionsreich statt. Die Stadt Bünde wählte einen besonderen Weg und entschied sich für eine digitale Durchführung des Fußverkehrs-Checks - auch für uns ein spannender neuer Ansatz mit guten Ergebnissen.

Alle Wege, alle Ziele

Themenschwerpunkte und Termine 2020

  • Stadt Bünde (Kreis Herford)
    Fokus: Anbindung eines Quartiers südlich der Innenstadt an das Stadtzentrum, insbesondere Querungsmöglichkeiten von Hauptverkehrs- und Sammelstraßen. Die Besonderheit in Bünde ist, dass der Fußverkehrs-Check komplett digital durchgeführt wird.
  • Stadt Detmold (Kreis Lippe)
    Fokus: Die Wegeverbindung vom Bahnhof zu wichtigen Zielen in der Innenstadt: die touristischen Ziele, die Berufsschulen und zwei Behörden im Westen.
  • Stadt Düsseldorf
    Fokus: Aufenthalts- und Gestaltungsqualität im Bereich der Heyestraße im Stadtteil Gerresheim; außerdem ein Gebiet, welches sich über die Stadtteile Unterrath und Lichtenbroich erstreckt und ein kleines Stadtteilzentrum und Nahversorgungszentren umfasst. 
  • Stadt Ennigerloh (Kreis Warendorf)
    Fokus: In den beiden größten Stadtteilen werden die Hauptverkehrsstraßen hinsichtlich der Aufenthaltsqualität, Querungsverbesserungen und Netzschließungen betrachtet. 
  • Stadt Wetter (Ennepe-Ruhr-Kreis)
    Fokus: Die Wegebeziehung zwischen Bahnhof in der Innenstadt von Alt-Wetter und der Burgruine/Freiheit, außerdem die Barrierefreiheit im Stadtteil Volmarstein. 
  • Gemeinde Kreuzau (Kreis Düren)
    Fokus: Die sichere und barrierfefreie Verknüpfung der Hauptstraße im Zentralort von Kreuzau mit den Nebenstraßen. 
  • Stadt Lüdenscheid (Märkischer Kreis)
    Fokus: Verknüpfung von Einzelhandel mit öffentlichen Einrichtungen sowie Kultur- und Freizeiteinrichtungen untereinander und mit den ÖPNV-Haltestellen. 
  • Gemeinde Neunkirchen (Kreis Siegen-Wittgenstein)
    Fokus:  Querungsmöglichkeiten einer Landesstraße und Verbindungen ins Nebennetz.
  • Stadt Pulheim (Rhein-Erft-Kreis)
    Fokus: Attraktivitätssteigerung der Ortszentren sowie eine barrierefreie und sichere Erreichbarkeit insbesondere auch für Kinder und Senioren.
  • Stadt Remscheid
    Fokus: Sicherheit, Barrierefreiheit und Aufenthaltsqualität der Fußwege zwischen Wohngebieten und Stadtteilzentren. 
  • Stadt Rheine (Kreis Steinfurt)
    Fokus: Quartier Schotthock und dessen Fußwegeverbindungen in Richtung Innenstadt sowie die Aufenthaltsqualität im Quartier; der Stadtteil Mesum und dessen zentrale Einkaufsstraße in Verbindung zum Bahnhof.
  • Stadt Höxter
    Fokus: Wegebeziehungen und die Optimierung der Barrierefreiheit zur besseren Vernetzung von Verkehrsmitteln zwischen Altstadt und Bahnhof sowie die Wegeführung zu den Bushaltestellen in der Ortschaft Stahle.
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