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17.12.2025 | Aktuelles

UBA-Broschüre zur nachhaltigen Mobilität erschienen

Autos prägen unseren Alltag, mit weitreichenden Folgen für Umwelt, Klima und Lebensqualität in unseren Städten. Die negativen Auswirkungen einer hohen Pkw-Nutzung sind wissenschaftlich gut belegt und auch gesellschaftlich weitgehend anerkannt. Dennoch greifen viele Menschen scheinbar aus Gewohnheit weiterhin morgens zum Autoschlüssel, selbst dann, wenn attraktive Verkehrsmittel wie Fahrrad, öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) oder auch Sharing-Angebote zur Verfügung stehen. Warum also fällt der Umstieg auf nachhaltige Mobilitätsformen oftmals so schwer?

Klassischerweise greift die Verkehrspolitik auf sogenannte Push- und Pull-Maßnahmen zurück, um nachhaltige Mobilität zu fördern. Push-Maßnahmen setzen dabei auf Einschränkungen des Autoverkehrs, etwa durch Zufahrtsbeschränkungen, Tempolimits oder die Einführung einer Parkraumbewirtschaftung.

Pull-Maßnahmen hingegen zielen auf die Attraktivitätssteigerung nachhaltiger Verkehrsmöglichkeiten, etwa durch den Ausbau des ÖPNV oder die Förderung des Radverkehrs. Beide Strategien sind notwendig und bilden das Fundament einer nachhaltigen Mobilitätsplanung. Sie stoßen jedoch auch an ihre Grenzen, denn strukturelle Verbesserungen für den Umweltverbund allein führen nicht automatisch zu konkreten Verhaltensänderungen. Genau hier setzen Anreize an. Sie schaffen den Übergang von strukturellen Möglichkeiten zu individuellem Handeln und machen nachhaltige Mobilität erlebbar.

Die Broschüre behandelt Anreize für nachhaltige Mobilität. Sie zeigt, welche Faktoren das Verhalten beeinflussen, stellt drei Anreiztypen vor und erklärt ihre Wirkung. Beispiele aus dem In- und Ausland verdeutlichen die praktische Umsetzung. Abschließend werden zentrale Erfolgsfaktoren für wirksame Anreize zusammengefasst.

Das UBA-Scrollytelling zu Anreizen für nachhaltige Mobilität in Kommunen stellt außerdem zwölf praktische Beispiele aus verschiedenen Städten von Marburg bis Australien vor, die zeigen, wie Kommunen ihre Bürgerinnen und Bürger zu nachhaltigem Mobilitätverhalten motivieren können.


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